Scheibenfeder

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Scheibenfeder DIN 6888 Stahl C45K blank Scheibenfeder DIN 6888 Stahl C45K blank
 
 

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Scheibenfeder als Verbindung von Wellen und Naben

Die Scheibenfeder verbindet Wellen oder Zapfen mit rotierenden Naben. Im Onlineshop erhalten Sie alle notwendigen Werkzeuge und Materialien.

Dimensionierung der Scheibenfeder nach Drehzahl und Drehmomenten

Die Dimensionierung der Scheibenfeder folgt zunächst aus dem Durchmesser der zu verbindenden Welle, aus dem sich der Querschnitt der Feder ergibt. Weiterhin hängt die Dimensionierung vom zu übertragenden Drehmoment ab. Im Falle einer Antriebswelle überträgt die Scheibenfeder zusammen mit der Drehzahl die Leistung der Welle auf das anzutreibende Bauteil. Die Dimensionen sind durch Drehzahl und Drehmoment bestimmt. Umgekehrt verhält es sich bei Abtriebswellen, bei denen das Drehmoment des zu verbindenden Bauteils auf die Welle übertragen wird. Auch hier bestimmt sich die Dimension der Scheibenfedern durch Drehmoment und Drehzahl. Das Drehmoment bestimmt die Länge der Passfeder.

Norm der Scheibenfeder und korrespondierende Industrienormen

Die Scheibenfeder ist nach DIN 6888 genormt. Die Normierung legt auch fest, dass zur Tolerierung der Nutbreite unterschiedliche Passungen verwendet werden. Hier wird das Passungssystem für Einheitswellen gemäß DIN 7155 für festen oder leichten Sitz je nach Anwendung verwendet. Die Passung regelt bei zwei zu verbindenden Teilen die jeweilige Toleranz, in der sich die Dimensionen der Teile bewegen dürfen. Die Scheibenfederbreite entspricht dem ISO Toleranzfeld h9. Die Scheibenfederhöhe ergibt sich aus dem ISO Toleranzfeld h12. Weitere wichtige Industrienormen sind die DIN 6892, die Gestaltungs- und Berechnungsgrundlagen von Passfederverbindungen festlegt, und die DIN 988, die die Verwendung von Passscheiben regelt.

Eignung des Einsatzes der Scheibenfeder als Verbindungselement

Die Scheibenfeder wird üblicherweise aus Halbrundstahl aus E335 produziert. Die Scheibenfedern zeichnen sich durch niedrige Produktionskosten aus, können aber nicht für alle Verbindungsformen eingesetzt werden. Generell sind sie nicht für wechselnde Drehmomente geeignet, hier werden andere Verbindungselemente gewählt. Bei gleicher Drehungsrichtung der zu verbindenden Teile werden Passfedern mit abgerundetem Federkeil eingesetzt. Bei Übertragung von kleineren Drehmomenten gleicher Drehrichtung bei Wellen mit kleinerem Durchmesser sind Scheibenfedern geeignet. Üblicherweise werden sie nicht für verschiebbare Verbindungen verwendet. Am Markt ist Software verfügbar, die die Berechnung der Tragfähigkeit von Scheibenfederverbindungen erlaubt. Hier werden Abmessungen und Werkstoffkennwerte aus aktuell gepflegten Datenbanken übernommen.