Balou blickt rosig in Zukunft

25. Geburtstag wird in Brackel mit Disco und Kindertheater gefeiert

BRACKEL · Rundum zufrieden sind die Mitarbeiter des Kulturzentrums Balou. Und auch die Zukunft sieht "rosig" aus.
Der erste Grund zur Freude ist der Beginn des neuen Trimesters am Montag (29.9.) und die Tatsache, dass die Angebotspalette für jeden Geschmack passende Aktionen verspricht. Weiterhin ist man glücklich über die Zusammenarbeit mit S/V/H Schmidt, Fachhandel für Werkzeuge und Maschinen. "In Zeiten knapper öffentlicher und privater Kassen, in der Kulturzuschüsse gestrichen werden, bedeutet es uns sehr viel, dass wir weiterhin eine gute Kinder-Kulturarbeit und Erwachsenenbildung im Sinne unserer Kunden leisten können" berichtet Manuela Wenz, die seit fünf Jahren als Leiterin der Jugendkunstschule tätig ist. Die viel versprechende Kooperation ist bei der Stadtbezirksolympiade zustande gekommen. "Wir haben dort zusammengearbeitet und haben gemerkt, dass wir uns gegenseitig ergänzen können" schildert Christel Matthes, die Leiterin der Erwachsenenbildung. "Es ist uns gelungen, Kultur und Wirtschaft zusammen zu bringen".

10. Oktober

Da alle guten Dinge drei sind, gibt es für das Balou, das oft auch als "kultureller Mittelpunkt Brackels" bezeichnet wird, noch einen weiteren, bedeutenden Grund zur Freude - den 25-jährigen Geburtstag. Für die Festzeit vom 10. bis 12. Oktober sind bunte Programmpunkte wie Disco und Kindertheater geplant.

Doch bereits jetzt schon blickt man in die Vergangenheit zurück, was sich alles in den 25 Jahren verändert hat. Angefangen hat man als ein Nachbarschaftshaus, als eine Elterninitiative für ihre Kinder, wobei auch politische Aktionen eine Rolle spielten. Der Nachbarschaftscharakter stand dabei stets im Vordergrund.

"Mittlerweile sind wir auch zu einem Service- und Dienstleistungsunternehmen geworden", so Manuela Wenz. Die Leistungen des Balou werden gerne in Anspruch genommen. Das beweisen die Teilnehmerzahlen. "Es sind immerhin Ca. 2000 pro Woche", so Wenz. "Außerdem ist die Professionalisierung stärker geworden", fügt Christel Matthes hinzu. „Was aber über die Jahre kontinuierlich vorhanden ist, und darüber sind wir sehr glücklich ist die ehrenamtliche Arbeit", schildert Wenz. Wer sich näher mit der Entwicklung des Balou beschäftigen möchte kann am Sonntag (28.9.) die Ausstellung "Ein Viertel" besuchen.

Freie Plätze

Wer das Balou noch nicht kennt oder an den zahlreichen Kursen noch nicht teilgenommen hat, hat die Chance, einige noch freie Plätze in verschiedenen Bereichen zu ergattern, z.B. in den Computerkursen (auch für Senioren), Fitness- oder Hatha-Yoga-Kursen, im Spielgruppenangebot für Familien etc. Für Jüngere gibt es noch Plätze in den Kursen "Kleistern, Kleckern, Kleben", "Greif mal zu!" oder "Akrobatik und andere Zirkustechniken". Schauspieltraining steht beim Kurs "Was ihr wollt" im Vordergrund. · aida