E-NORMpro System-Verkaufswand XXL

Die Verschlankung durch Straffung des eigenen Lagers, die stärkere Einbindung der Industrie, die mehr und mehr die Lagervorhaltung der Händler übernehmen muss, sowie Kostenmanagement durch Einsparungen an allen Ecken und Enden - all dieses wollte Alexander Schmidt, Geschäftsinhaber der Schmidt Versandhaus Handels GmbH (S/V/H) in Dortmund, auf keinen Fall. In Zeiten, in denen andere Händler auf einen erhöhten Lagerumschlag setzen und dieses durch konsequenten Abbau von C-Artikeln erreichen wollen, will sich S/V/H gerade mit dem Gegenteil im Markt behaupten.

Zu den ersten und wichtigsten Prämissen von Alexander Schmidt gehörte es, sich zunächst auf die Marktführenden Hersteller und Lieferanten zu konzentrieren, die ein möglichst umfassendes Produktspektrum bieten. Sein Ziel war es, mit maximal 40 Lieferanten zu verhandeln, das jeweilige Sortiment festzulegen und die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Zwar sprang nicht gleich bei jedem Hersteller der Funke der Begeisterung über, doch bei den meisten Lieferanten rannte Schmidt offene Türen ein. Durch die Markenprodukte erreicht Schmidt ein Optimum an Produktqualität. Preisvorstellungen des Marktes macht Schmidt über Quantitäten im Einkauf wett.

Während andere Händler 30 oder 50 Akku-Schrauber einkaufen, kaufen wir gleich 1.000 Maschinen des gleichen Modells, erzielen den besten Einkaufspreis und sind in der Lage, den Marktpreis zu begleiten. Die notwendigen Spannen der bundesweiten Aktivitäten werden obendrein verwirklicht“, so Alexander Schmidt „Anders sein als andere“ und „klotzen nicht kleckern“ sind seit je her die Parolen seiner Geschäftsphilosophie.

Im Angesicht der zurzeit vorherrschenden Marktschwäche sicherlich ein gewagtes Spiel, doch das Konzept, der Ehrgeiz und die Tatkraft von Schmidt überzeugen. Selbst von seinem Konzept überzeugt, eröffnete Alexander Schmidt jetzt das erste größere Kompetenz-Zentrum im Dortmunder Osten.

Als E/D/E Mitglied vertraut S/V/H ebenso auf die Kompetenz der Fachbereiche und deren Lagersortimente. Neben den Handelsmarken E-TOP und E-COLL sollte ursprünglich das komplette Lagersortiment der Befestigungstechnik präsentiert werden, doch Geschäftsführer Schmidt hatte schnell Einsicht mit den Argumenten von Fachbereichsleiter Thomas M. Klasmann, und so einigten sich schließlich beide, die Marken SPAX und fischer parallel und in jeweils vollem Umfang neben der E/D/E Handelsmarke E-NORMpro zu bevorraten. Mit insgesamt über 120 laufenden Regalmetern für die Befestigungstechnik nimmt E-NORMpro über 50 Prozent der Fläche in Anspruch. Für den Fachbereich ist dies zugleich der bisher größter Aufbau der System-Verkaufswand - eben XXL.